FrauenTreff

Frauen in Pirna

Mittlerweile ist der FrauenTreff im IBZ eine Institution.

Dienstag vormittag treffen wir uns zu einem herrlichen Frühstück.

Freitag vormittag nähen oder tanzen wir gemeinsam oder treiben Sport - oder haben andere kreative Ideen

Viele aus der Frauenrunde wohnen in Pirna-Sonnenstein, einem prekären Stadtteil. Wir verlegen unser Frühstück jedes zweite Mal dorthin, um mehr Frauen aus der Nachbar*innenschaft zu erreichen und gemeinsam neue Ideen für den Stadtteil zu entwickeln. Danke an die FeG, deren Räume wir dafür nutzen können.

Wir unternehmen gerne Ausflüge z.B. waren wir schon gemeinsam in Leipzig und Dresden. Diese Ausflüge sind immer ein Highlight und sehr wichtig für uns als Gruppe. Wir gehen dann in Museum, machen thematische Stadtrundgänge (z.B. Seebrücke in Leipzig) oder möchten auch gerne in der Sächsischen Schweiz wandern und etwas über die Geschichte der Region erfahren. Oder wir unternehmen Fahrten zu bestimmten Anlässen, z.B. am 14.02. zum One-Billion-Rising-Tanz in Dresden. Wunderbar ist es auch, wenn wir andere Frauengruppen treffen (z.B. in Dresden oder in Borna) oder zum Treff des Montags-Café. Das wollen wir gerne noch ausbauen. 

Viel Spaß und Mut und Kraft hatten wir beim Kickboxtraining in Dresden. Dabei geht es nicht nur um Selbstverteidigung, sondern auch um ein gutes Körpergefühl, sich auspowern und stark fühlen.

Ganz wunderbar waren die Frauenkaraoke-Partys mit viel Tanz, Gesang und leckerem Essen

Den Frauentag am 08.März begehen wir in Pirna gerne laut und öffentlich mit Demos 2019 und 2020.

Für dieses Jahr planen wir einen Fahrradkurs auf dem Sonnenstein, flucht-und kultursensible Yogaschnupperstunden, niedrigschwellige PC-Kurse, eine Buchlesung und eine Forumstheatervorstellung. 

Gemeinsam mit SISTERS*, dem Projekt der LAG Mädchen* und junge Frauen* in Sachsen e.V. wollen wir einen Mädchen* of Color Treff in Pirna mit aufbauen.

Leider hat Corona viele Ideen und Pläne erstmal pausiert, z.B. unsere Idee eines Fastenbrechens für alle in Pirna, aber wir hoffen, dass wir bald wieder starten können. In der Zwischenzeit tauschen wir uns viel digital aus und unterstützen uns und treffen uns in kleiner Runde zu Spaziergängen an der Elbe.

Ein besonderes Highlight wird die Konzeption unserer Ausstellung über Frauen in Pirna. Ermutigt und angeregt dazu wurden wir vom Frauentreff des Ausländerrates Dresden und seiner wunderbaren Ausstellung "Wir sind Dresdnerinnen". Unterstützung bietet uns zusätzlich das Genderkompetenzzentrum Sachsen an.

Als kleine Brücke haben wir gemeinsam einen Online-Kalender erarbeitet. Wir hoffen, euch bald unsere eigene Ausstellung präsentieren zu können!

Geld kommt u.a. von der LINKEN, für jedes Jahr und viele kleine Projekte müssen wir extra Geld beantragen. Ihr könnt uns mit einer Spende Betreff "FrauenTreff" unterstützen

Am 01.07.2019 startete in der AG Asylsuchende das durch die Stiftung “Erinnerung, Verantwortung Zukunft” (EVZ) geförderte Projekt “Lebensspuren: meine.eure.unsere.” In dessen Rahmen werden Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für die historisch-politische Bildung, insbesondere der Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus, mit heterogen Gruppen ausgebildet. An dem Programm beteiligen sich Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung sowie in Deutschland Geborene und in den kooperierenden Vereinen wird ein abrufbares Angebot verankert, welches auf den Ergebnissen und Erfahrungen des Projektes basiert.

Pirna und Umgebung sind voll von nationalsozialistischen Erinnerungsorten - sei es die ehemalige Tötungsanstalt der NS-Krankenmorde Pirna-Sonnenstein oder das frühe Konzentrationslager Burg Hohnstein. Es lassen sich jedoch ebenso Spuren von ehemaligem jüdischen Leben in der Stadt entdecken wie widerständiges Verhalten vor allem in der Sächsischen Schweiz und im Erzgebirge.

Diese lokalen und biografischen Bezüge ermöglichen es, die Geschichte des Nationalsozialismus zugänglicher zu machen und in einem partizipativen Prozess zu vermitteln. Gerade für Menschen, für die ein rein kognitiver Zugang nicht ausreichend ist, bietet sich hiermit die Möglichkeit anhand biografischer Geschichten und lokaler Geschehnisse die nationalsozialistische Geschichte sichtbar zu machen.

Seit längerem trägt sich die AG Asylsuchende mit dem Gedanken, ein Projekt zur historisch-politischen Bildung von geflüchteten Menschen zu beginnen. In den Diskussionen mit den Menschen und im Rahmen der Empowerment-Projekte hat die AG die Erfahrung gesammelt, dass das Interesse an unserer Geschichte groß ist und dass die Auseinandersetzung mit dieser Geschichte zum Verständnis des Landes und seiner Werte beiträgt. Die AG Asylsuchende SOE, das AKubiZ und weiterdenken-Heinrich Böll Stiftung Sachsen werden in den nächsten Monaten diese Idee mit Leben füllen und in die Tat umsetzen.

Interessierte für die Ausbildung als Multiplikatorin oder Multiplikator können sich sehr gern schon an uns wenden.

Lebensspuren: meine.eure.unsere
Projektleitung: Kevin Holweg und Katrin Holinski
Telefon +49 3501 7599325
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